Saas-Fee, die Perle der Alpen
Ein autofreies Dorf auf 1800 Metern, umstellt von dreizehn Viertausendern, unter einem Gletscher, auf dem im Juli so selbstverständlich Ski gefahren wird wie im Januar.
Das Dorf
Was ein Dorf ohne Autos tatsächlich verändert
Gäste stellen ihr Fahrzeug in den Parkhäusern am Dorfeingang ab und gehen zu Fuss weiter. Die wenigen Fahrzeuge im Dorf sind kleine Elektrofahrzeuge: Taxis, Lieferwagen, hin und wieder ein Werkfahrzeug.
Die Wirkung ist sofort spürbar und schwer zu überschätzen. Kein Verkehrslärm, keine Abgase, kein Trottoirrand, von dem man Kinder fernhalten muss. Gruppen laufen auseinander und finden wieder zusammen, ohne dass jemand an einer Strasse Köpfe zählt. In den meisten Alpenorten ist das seit Jahrzehnten vorbei. In Saas-Fee nie.
Damit verändert sich auch, was «zentral» wert ist. Weil alles zu Fuss zurückgelegt wird, ist eine Wohnung mitten im Dorf, wie diese hier, keine kleine Bequemlichkeit, sondern der Unterschied zwischen Ferien mit Logistik und Ferien ohne.

Winter
Ein Gletscher über dem Dorf, eine Bahn im Berg

Das Skigebiet steigt vom Dorf auf den Allalingletscher. Die Metro Alpin, eine Standseilbahn, die im Berginnern hinauffährt, bringt Skifahrerinnen und Skifahrer auf rund 3500 Meter nach Mittelallalin, wo der Schnee das ganze Jahr über liegen bleibt.
Diese Höhe ist der Grund, weshalb Saas-Fee früh und spät in der Saison zuverlässig ist, während tiefer gelegene Gebiete auf die Wetterprognose schauen. Das Gelände ist oben weit und offen und wird auf dem Weg ins Dorf schmaler.
Von der Wohnungstür sind es vier Gehminuten durch das Dorf bis zu den Pisten.
Sommer
Vor dem Mittag Ski. Danach zu Fuss.
Saas-Fee gehört zu den wenigen Orten in den Alpen, an denen der Gletscher den ganzen Sommer über befahren wird, weshalb im Juli und August Nationalmannschaften hier trainieren. Die Metro Alpin fährt weiter, man steht also vor dem Mittag auf Schnee, ohne einen einzigen Höhenmeter zu Fuss zu machen.
Unterhalb des Eises beginnt das Wanderland: hohe Wege durch Lärchen und Fels, Alpweiden, und der ganze Halbkreis der Gipfel im Blick. Lange Tage, kühle Nächte, und das Dorf von seiner entspanntesten und, nebenbei, günstigsten Seite.

Abende
Abendessen, so oder so
Die Restaurants liegen an und um die Dorfstrasse, alle in Gehdistanz zur Wohnung. Weil nichts weiter als ein paar Minuten entfernt ist, braucht ein Abendessen auswärts keine Planung. Man geht hinunter, isst, geht zurück, und niemand muss nüchtern bleiben, um zu fahren.
Zu Hause essen ist die andere Hälfte des Arguments für eine Wohnung. Eine Achtergruppe im Hotel bezahlt jeden Abend acht Gedecke zu Hotelpreisen. Hier fassen Küche und Tisch die ganze Gruppe, der Supermarkt liegt zwanzig Meter entfernt, und gekocht wird, wenn einem danach ist.
Anreise
Die Anreise
Mit der Bahn
Bis Visp an der Hauptlinie durch das Rhonetal, dann mit dem Postauto ins Saastal, rund eine Stunde. Die Haltestelle liegt am Dorfeingang, wenige Gehminuten von der Wohnung entfernt.
Mit dem Auto
Von Visp das Tal hinauf, dann in die Parkhäuser am Dorfeingang. Nach Saas-Fee hinein fährt man nicht; das tut niemand. Winterreifen sind ab November das vernünftige Minimum.
Mit dem Flugzeug
Genf und Zürich sind beide realistisch, mit Bahn und Bus rund drei bis dreieinhalb Stunden. Im Sommer ist Mailand-Malpensa über den Simplon eine Alternative.
Genaue Anreisehinweise und die Schlüsselübergabe kommen von der lokalen Verwaltung, sobald Ihre Daten bestätigt sind. Zur Buchung.